BusinessCoaching? 3 Beispiele wann es sinnvoll ist

März 23, 2021

wann braucht man einen Businesscoach

Worum geht es im BusinessCoaching überhaupt? Ich arbeite im BusinessCoaching mit Führungskräften – alten Hasen und Neulingen.

Stellen Sie sich vor, der Konflikt in Ihrem Team lässt sich endlich lösen. Alle arbeiten wieder konstruktiv zusammen?

Wie wäre es, wenn Ihnen Ihr Team vertraut und Sie sich auf Ihre Mannschaft 100%ig verlassen können?

Wie wäre es, entspannt in das nächste schwierige Gespräch zu gehen?

Lernen Sie jetzt drei meiner Coachee und ihre Probleme kennen.

1. Führung abgeben nach persönlichem Schicksals-Schlag?

Frau Meyer erzählte mir in unserem Termin: „Ich bin Teamleiterin im Rechnungswesen in der Maschinenbaufirma, in der ich vor über 20 Jahren meine Ausbildung gemacht habe. Vor gut einem Jahr ist mein Mann, der deutlich älter war als ich, plötzlich verstorben. Sein Tod hat mich völlig aus der Bahn geworfen. Ich war zuletzt mehrere Monate krankgeschrieben. Nun bin ich wieder einigermaßen stabil und möchte ich in die Firma zurückkehren. Der Geschäftsführer rät mir, die Teamleitung an meinen bisherigen Stellvertreter, einen jungen Mann, abzugeben. Ich bin sehr hin- und hergerissen und weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll.“

Frau Meyer steht vor einer Entscheidung:

 „Möchte bzw. kann ich weiter meine Führungsrolle ausüben?“ Sie dreht sie sich im Kreis. Vor lauter Grübeln kommt sie zu keiner Entscheidung. Die Äußerung ihres Chefs hat sie zusätzlich verunsichert. Sie fragt sich, was passiert, wenn ich die Führungsaufgabe abgebe.

Um eine Lösung zu finden, ist sie zu mir ins Business Coaching gekommen. Sie braucht Unterstützung, um eine gute Entscheidung zu treffen. Nach der langen Krankheit fehlt ihr Selbstbewusstsein, das werden wir wieder aufbauen. Außerdem werden wir ihre berufliche Zukunft entwerfen. So kann sie klar, selbstbewusst und mit einem konkreten Vorschlag mit ihrem Chef sprechen.

2. Neu als Führungskraft

Herr Schmidt war seit gut drei Monaten Abteilungsleiter. Es war seine erste Führungsaufgabe für die er gekündigt hatte und umgezogen war. Er fand keinen Zugang zu seinen Mitarbeiterinnen. Er hatte das Gefühl, dass das Team ihm nicht vertraue.

Aber auch ihm fiel es schwer diesem Team mit lauter Frauen zu vertrauen.

Der bisherige Vorgesetzte saß weiter in seinem „altem“ Büro, da er erst in ein paar Monaten in Rente gehen würde.

Für die Mitarbeiterinnen war er nach wie vor der erste Ansprechpartner. Oft fanden Gespräche hinter verschlossener Tür statt.

Herr Schmidt bekam weder zu seinem neuen Team noch zum alten Chef einen guten Kontakt.

Herr Schmidt wollte das unbedingt ändern und auf keinen Fall aufgeben. Deshalb kam er zu mir ins Coaching.

Führungsverantwortung zu übernehmen, ist immer aufregend. Manchmal tun sich allerdings Hindernisse auf, mit denen niemand gerechnet hat. Da hilft eine Sparringpartnerin mit der der Coachee seine Rolle als Führungskraft und sein Verhalten reflektieren kann. So entstehen Lösungen für den Umgang miteinander. Die „neue“ Führungskraft wird sicherer im Umgang mit ihrem Team. Auch die Erwartungen an sich selbst als Führungskraft konnte Herr Schmidt noch einmal überdenken. So kann er Dinge offen ansprechen und mit seinen Mitarbeiterinnen nach Lösungen suchen. Konflikte im Team werden zeitnah gelöst.

3. Mitarbeitergespräche – kritische Punkte ansprechen

Herr Kunst kam zu mir ins Coaching, als das typische Jahresgespräch mit seinen Mitarbeiter:innen bevorstand.

„In den nächsten Wochen stehen die jährlichen Mitarbeitergespräche an. Dabei wird meistens auch über die anstehende Gehaltserhöhung gesprochen. Ich habe zwei Mitarbeiterinnen, die in den letzten Jahren immer ungefähr das gleiche Gehalt bezogen haben. Nun hat sich eine von ihnen in der Leistung nicht so weiterentwickelt wie die andere. Um es klar zu sagen: Ich bin schon länger unzufrieden mit ihren Arbeitsergebnissen. Deshalb möchte ich ihr jetzt zum ersten Mal keine Gehaltserhöhung in Aussicht stellen.“

Herr Kunst fühlte sich von der Situation verunsichert und hatte keine Idee wie er das Mitarbeitergespräch am besten führen sollte. Das Coaching bietet die Möglichkeit in einem geschützten Raum verschiedene Variationen des Gesprächs auszuprobieren.

  • Wie kann Herr Kunst seine Unzufriedenheit am besten formulieren, ohne das es zu einer Abrechnung wird?
  • An welchen Beispielen kann er seine Unzufriedenheit erklären?
  • Wie kann Herr Kunst es schaffen, seine Emotionen zu kontrollieren?
  • Welche Reaktionen wird es von der Mitarbeiterin geben?
  • Zu welcher Lösung will Herr Kunst kommen?

BusinessCoaching – langwierig und teuer ?

Diese drei Beispiele sind nur ein kleiner Ausschnitt der Themen im Businesscoaching, wo es vorrangig um Führungsthemen geht.

Die Fälle von Frau Meyer und Herr Schmidt brauchen mehrere Sitzungen Coaching. Es geht um viele verschiedene Themen, die sorgsam bearbeitet werden müssen. Dazu ist Zeit erforderlich, wenn am Ende ein gutes Ergebnis stehen soll. Drei oder sechs Monate können dabei schon mal ins Land gehen. Es ist eine Investition in ein gutes Arbeitsleben.

Das Beispiel von Herrn Kunst zeigt, dass es nur wenige Stunden dauert, um ein schwieriges Gespräch vorzubereiten. Ich nenne es „Emergency Coaching“ und plane dafür nicht mehr als 3 Stunden ein.

Ja ein Coaching kostet Geld! Als ich vor einer beruflichen Weichenstellung stand, hatte ich das Gefühl – dass kann ich mir nicht leisten. Arbeitslos, keine Idee wie es weitergehen soll.

Ich habe mir das Coaching dann „geleistet“, denn ich wollte endlich mit meinem Kopfkino aufhören und ins Handeln kommen. Das war die beste Entscheidung.


Braucht es wirklich ein BusinessCoaching

Klar, jeder kann es allein oder mit einem guten Fachbuch probieren. Das kann auch sehr erfolgreich sein. Es ist oft ein mühsamer Weg und kostet persönliche Freizeit.

Mit einem Coaching geht es schneller voran und der Klient hat jederzeit eine Partnerin, mit der er seine Erfahrungen und Fortschritte reflektieren kann.

So kann er/sie schnell Veränderungen vornehmen, falls etwas nicht erfolgreich ist. Ich glaube, in einem Coaching erfahren meine Klienten so viel mehr über sich selbst – kein Buch kann das ersetzen.

Allein vor einem dicken Wälzer oder mit Begleitung neue Wege gehen? Gemeinsam Ideen entwickeln, Dinge ausprobieren, zu lachen und zu weinen.

Am Ende auf jeden Fall: Erfolge feiern.

Woran Sie einen guten Coach erkennen, habe ich hier beschrieben.

Sie sind in einer ähnlichen Situation und möchten wissen, ob es lohnt in BusinessCoaching zu investieren.?

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