Ein Coaching muss nicht zwangsläufig ein langwieriger Prozess oder kompliziert sein. Es gibt viele Situationen,  wo schon ein Impuls-Coaching ausreicht, um eine Lösung zu finden.

Dass ein Coaching wirkt, zeigt sich darin, dass ein Coachee schnell ein Ziel erreicht und sich weiterentwickeln kann. Auch ein Kurzzeit Coaching hat eine Langzeitwirkung, denn es verändert den Blick der Klientin oder des Klienten.

Warum ein Impuls-Coaching?

Kennen Sie das?

  • Im Beruf läuft es mal wieder nicht rund. Sie fragen sich, was Sie verändern können?
  • Sie bewegen Fragen in Ihrem Kopf und finden keine Antwort?
  • Sie haben ein Ziel und suchen nach dem richtigen Weg?
  • Sie wollen eine wichtige Entscheidung treffen, aber kommen zu keinem Ergebnis?

Der Impuls von außen

Manchmal braucht es nur den richtigen Impuls von außen, um sich zu entscheiden oder ein Vorhaben endlich umzusetzen oder sein Verhalten zu ändern. Der Blick von außen hilft Ihnen, Ihre Herausforderungen aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Als langjährige Führungskraft und systemischer Coach biete ich Ihnen im Impuls-Coaching einen Platz zur Reflexion und Perspektivenwechsel – ein kurzes und kompaktes Coaching zu einem Thema oder einer Fragestellung. Ein bis zwei Sitzungen reichen dabei aus.

Impuls-Coaching – drei Beispiele aus meiner Praxis

Wie sage ich meinem Chef „Ich kündige“

Ein Klient wollte bei seinem Arbeitgeber kündigen. Er hatte eine neue Stellen gefunden, die ihm besser gefiel. Nun stand er vor der der Aufgabe „Wie sage ich es meinem Chef und meinen Kollegen und Kolleginnen?“ Da er viele Jahre im Unternehmen tätig war und sich auch wohlgefühlt hatte, fiel es ihm schwer die richtigen Worte zu finden. Er wollte niemanden verletzen und auch kein Porzellan zerschlagen. Er kam zu mir ins Kurzzeit Coaching, um das Gespräch gut vorzubereiten.

Zunächst betrachteten wir den Charakter der verschiedenen Gesprächspartner. Wie könnten diese Personen auf die Kündigung reagieren? Welche Reaktion war am wahrscheinlichsten? Dann entwickelten wir die Strategie für das Gespräch – fanden die richtigen Worte für meinen Klienten.

Nach dem zweistündigen Impuls-Coaching war sich mein Klient sicher: „Ich habe die richtigen Worte, um mich in gutem Stil vom Unternehmen zu verabschieden.

Mein Team nimmt mich nicht ernst

„Ich bin seit einiger Zeit Teamleiterin. Ich habe das Gefühl, ich werde von meinen Mitarbeiterinnen und  Mitarbeitern überhaupt nicht ernst genommen. Ich weiß nicht, liegt es an mir? Mache ich etwas falsch?“ - Mit diesen Fragen kam eine junge Führungskraft zu mir.

In der ersten Coaching Sitzung bat ich sie, mir einige typische Situationen im Team zu beschreiben:

  • Wie gibt sie Anweisungen, wie geht sie mit Fragen des Teams um?

Meine Klientin war in ihrer Sprache nicht klar. Eine Anweisung „Wir müssen unbedingt morgen den Abschlussbericht fertig haben“   ist keine Anweisung, sondern verpufft – niemand fühlt sich angesprochen oder verantwortlich. Von Fragen ihres Team war sie eher genervt und entsprechend reagierte sie.

  • Wodurch entsteht der Eindruck, das Team nimmt mich nicht ernst?

Vorgebene Termine wurden nicht eingehalten, Dinge nicht erledigt.

So war schnell klar, die Kommunikation mit den Mitarbeitern ist nicht ideal. Wir erarbeiteten, wie Sie z.B. eine Anweisung formulieren sollte, wenn sie Ihre Mitarbeiter erreichen will. Welche Kommunikationstechniken kann sie dabei einsetzen? Worauf muss sie besonders achten?

Für die demnächst zu führenden Mitarbeitergespräche, entwickelten wir eine Art Leitfaden.

In der zweiten Sitzung werteten wir verschiedene Gesprächssituationen aus.

  • Was hatte gut funktioniert?
  • Welche unerwarteten Reaktionen gab es?
  • Was wäre zu verbessern?

Am Ende der Sitzung war meiner Klientin klar, wo sie noch an sich arbeiten sollte. Insgesamt hatte sich die Situation im Team deutlich entspannt. Es schien fast so, als hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf gewartet, Klarheit zu bekommen.

Ergänzend empfahl ich meiner Klientin ein Buch, mit dem sie ihre Kommunikation selbst weiterentwickeln konnte. Für dieses Impuls-Coaching hatte meine Klientin vier Stunden Zeit investiert.

Regelmäßige Reflexion

Einige meiner Coachee nehmen in unregelmäßigen Abständen ein Impuls-Coaching war. Meist sind es aktuelle berufliche Situationen oder Fragen, die sie mit mir reflektieren möchten. Mal ist es eine stressige Situation in einem Team-Meeting, die wir nachbearbeiten. Ein anderes Mal steht ein schwieriges Gespräch bevor. - Sie wollen den Blick von außen.

Ziel des Impuls-Coaching ist es, eine Lösung für meinen Coachee zu finden und die eigene Wahrnehmung zu schärfen. Das Selbstbild zu überprüfen und blinde Flecken zu erkennen.

Fazit

Es sind oft gar nicht die großen Themen, die meine Coachee in ihrem beruflichen Alltag beschäftigen. Manche trauen sich auch nicht, für so einen „Peanuts“ einen Coach aufzusuchen. Wenn sie es dann doch tun, sind meine Coachee erleichtert. Endlich haben sie wieder den Kopf frei für andere Dinge. Das ständige Grübeln: „Woran liegt es? Was könnte ich tun?“ usw. hat endlich ein Ende. Nächte in denen man wach liegt und nach einer Lösung sucht sind vorbei. Nach dem Impuls-Coaching haben meine Coachee eine Lösung, sie sehen klar was als nächstes zu tun ist. Das ist eine große Erleichterung.

Welche Fragen lassen Sie zur Zeit grübeln?

Welche wichtige Entscheidung möchten Sie gerade treffen?

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