Auf die Couch? Oder was passiert im Coaching?

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Wenn ich mit Interessenten im Kennlerngespräch bin,  höre ich oft „ich weiß gar nicht, was mich erwartet in so einem Coaching. Ich mache das zum ersten Mal“.

Genau auf diese Frage: Was erwartet mich? - möchte ich Ihnen heute ein Antwort geben.


Wie ist das nun mit der Couch?

Ich keine Psychologin sondern ich bin Coach. Aber ich muss erkennen können, ob jemand krank sein könnte.
In meiner systemischen Coaching-Ausbildung haben wir uns sehr intensiv Symptome psychischer Erkrankungen angeschaut.
Mir ist es mehr als einmal passiert, dass ein Coachee mit einer schweren Depression oder einem akuten Burn-Out zu mir ins Coaching kam.
Diesen Menschen kann ich zu dem Zeitpunkt nicht helfen, sie brauchen einen anderen Profi.
Ich kann nur noch Tipps geben, wo sie Hilfe finden können.

Das ist für mich eine der wichtigsten Verantwortungen die ich habe.

Ach und außerdem, da ich online coache, brauche ich keine Couch.

Vor dem Coaching - das Kennlerngespräch

Der erste Schritt zum Coaching ist das kostenlose Kennlerngespräch. Erste Fragen und eine erste Chance, den  Coach und seine Arbeit kennenzulernen. Für mich als Coach geht es darum, einen Eindruck bekommen,  ob ich meinem Gegenüber tatsächlich weiterhelfen kann.

Sind wir uns einig – startet die erste echte Coaching-Sitzung. 
(Mein Gegenüber aus dem Vorgespräch wird zu meiner / meinem Coachee)

Der Beginn einer gemeinsamen Reise

Ein Coaching ist wie eine gemeinsame Schiffs-Reise.
Es gibt einen Kapitän – den Coachee und einen Steuermann – den Coach.

Der Kapitän weiß genau, welchen Hafen er ansteuern will und der Navigator sorgt dafür, dass das Schiff auf Kurs bleibt und sein Ziel erreicht.

Kommt es zu rauer See oder Unwettern entscheidet der Kapitän, ob ein Umweg gefahren werden soll oder ein Zwischenstopp erforderlich ist – der Steuermann bestimmt den neuen Kurs.

So starten wir

Jedes Coaching bei mir startet mit  der Zielbestimmung.
Oft ist das Ziel noch sehr vage, oder der Coachee ist unzufrieden, weiß aber noch nicht, was er verändern möchte.
Manchmal ist das Ziel schnell gefunden, manchmal braucht es eine ganze Sitzung.

Der Coachee muss zu 100% sicher sein, was er mit dem Coaching erreichen möchte – nur so werden wir mit der Zusammenarbeit zufrieden sein.

Dieses Ziel wird schriftlich festgehalten und ist mein Leitfachen als Coach/Steuermann.
Ab jetzt liegt es in meiner Verantwortung, mit welchen Methoden ich dem Coachee auf dem Weg zum Ziel unterstützen werde.

Je nach Persönlichkeit des Coachee oder dem Thema, muss auch die Methode, die ich als Coach einsetze passen.

Was passiert in einer Sitzung

Ein Thema einer Sitzung kann z.B. sein:
Was hindert meinen Coachee daran, sein Ziel zu erreichen?

Um das rauszubekommen ist eines der wichtigsten Handwerkszeuge das Fragen und Zuhören.  
Was so einfach klingt, ist lange Erfahrung und Schulung.

  • Welche Worte benutzt der Coachee, welche Formulierungen fallen mir auf?
  • Wie klingt die Stimme?
  • Welche Körperhaltung nimmt der Coachee ein?
  • Verändern sich seine Gesichtszüge?

Wenn mir etwas auffällt, spreche ich meinen Coachee darauf an. So können wir klären, was ihn emotional gerade bewegt.

Genauso kommen Flipchart und White-Board zum Einsatz oder andere Methoden aus meinem Werkzeug-Koffer.

Ich persönlich habe gern verschiedene Werkzeuge zur Hand, das macht mich flexibel und ich kann gut auf die Bedürfnisse des Coachee eingehen.

Andere Coaches setzen bestimmte Methoden ein wie z.B. Wing-Wave, NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren) und vieles mehr.

Vor jeder neuen Sitzung kläre ich mit dem Coachee, was sich zwischen den Sitzungen ereignet hat und ob es ein aktuelles, wichtiges Thema gibt.
Wenn es den Coachee sehr beschäftigt, kann es nötig sein, dass wir einen anderen Kurs einschlagen –um dann später wieder das Ziel anzusteuern.

Regelmäßig überprüfe ich mit dem Coachee, ob das vereinbarte Ziel noch gültig ist, oder ob sich irgendetwas verändert hat.
Jede Coaching-Sitzung endet damit, dass der Coachee mir Feedback gibt, wie zufrieden er mit dem Verlauf der Sitzung war.

Manchmal erhält der Coachee „Hausaufgaben“ für die Zeit zwischen den Sitzungen.

Da ich online coache sind meine Coachings im virtuellen Coaching-Raum dokumentiert und für den Coachee jederzeit einsehbar.

Mein Fazit

Seit 18 Jahren arbeite ich als Coach und bin immer noch begeistert, zu welchen Resultaten und zu welchem Wachstum meine Coachees fähig sind.

Es macht mir einfach Spaß mit Menschen Lösungen für ihre Anliegen und Probleme zu finden.
Nicht ich entdecke die Lösung, sondern meine Coachees. Ich helfe ihnen ein wenig dabei.

Und am Ende eines Coachings feiern wir gemeinsam den Erfolg.

Meine Leitlinien für das Coaching sind Achtung vor jedem einzelnen Menschen.
Wir begegnen uns auf Augenhöhe und ich bin nicht klüger als mein Coachee – ich habe nur ein anderes Wissen.
Ich bin der Profi für Themen wie: Führung, Kommunikation und berufliche Veränderung.

Meine Basis ist eine fundierte Ausbildung als Coach, permanente Weiterbildung und kollegialer Austausch.

Wollen Sie mehr über mein Coaching erfahren?

Hier können Sie direkt einen Termin für ein kostenloses Vorgespräch vereinbaren.
So lernen Sie mich kennen und erfahren, was ich für Sie tun kann.

Oder rufen Sie mich an: 05143-6693070 oder per E-Mail kontakt@judith-eggers.de

Welche Erfahrungen haben Sie mit Coaching gemacht? Ich freue mich auf Ihren Kommentar

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